Hallo zusammen,
XBMC ist ja alles schön und gut, läuft auch auf allen Plattformen, aber wie sieht es mit einer reinen Installation auf einem RasPi aus?
Die einfachsten Installationsmöglichkeiten werden auf Windows und Linux ausgelegt. Warum eigentlich nicht auch fürn Mac?
Keine Angst, auch das läuft relativ Problemlos, allerdings ist es einwenig aufwändiger.
Warum ich mich für einen Raspberry PI und keinen HTCP entschieden habe.
[expander]Bis vor diesem Kauf /Installation war mein Wohnzimmer mit einem Apple TV ausgestattet, welcher mir erlaubt hat (lang lebe der Jailbreak) auf meine Nas zu zugreifen um meine Medien streamen zu können. Da ich es mir aber leid bin, mein ATV ständig zwischen Schlafzimmer und Stube hin und her zu tragen, entschied ich mich für eine Stromsparende, der ATV -Leistungsähnlicher Hardware (die zusätzlich keinen hohen Stromverbrauch vor zu weisen hat) -Variante. Damit fiel ein HTCP schonmal durch. Was nützt er mir auch, wenn ich ihn nur als Mediacenter brauche. Anschaffungspreis im Verhältniss der Nutzung entspricht nicht meinen Bedürfnissen.
Zwar ist der RasPi keine Rechenmaschine, für mich aber unersetzlich. - Eins sei dazu gesagt, trotz der Übertaktungsmöglichkeit ist er nicht vergleichbar mit einem "richtigen" Mediaserver bzw. Computer.
Da mein Haushalt mit 2 iPhone´s, einem iPad sowie einem MacBook Pro ausgestattet ist, brauch ich zwangsweise eine Station die in der Lage ist, meine Fotos, Videos etc. via Air-Play empfangen zu können. Die zweite Generation des ATV´s konnte mir genau das geben, was ich brauchte. So, und da Apple die Multimediabox nicht mehr verkauft und bei Ebay es nur noch zu überhöhten Preisen gab, habe ich mich dazu entschlossen mich der Sache an zu nehmen. Natürlich möchte ich der Macintosh Community meinen Installationsweg nicht vorenthalten.[/expander]
Zunächst aber für neu Ankömmlinge, die in einer ähnlichen Situation stecken:
Was ist eigentlich ein Raspberry PI?
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Der Raspberry Pi ist ein kreditkartengroßer Einplatinencomputer, der von der Raspberry Pi Foundation entwickelt wurde.
Die Platine enthält im Wesentlichen das Ein-Chip-System BCM 2835 von Broadcom mit dem 700-MHz-HauptprozessorARM1176JZF-S sowie 256 MB Arbeitsspeicher. Im Oktober 2012 erhielt das Model B ein Upgrade und wird seitdem mit 512 MB Arbeitsspeicher ausgeliefert.[1] Das Modell B hat zudem eine Ethernet-Schnittstelle und einen zweiten USB-Anschluss.Linux und andere Betriebssysteme, welche die ARM-Architektur unterstützen, können installiert werden. Eine Festplattenschnittstelle ist nicht vorhanden. Stattdessen können Speicherkarten (SD bzw. MMC) als nicht-flüchtiger Speicher oder externe Festplatten und USB-Sticks über den USB-Port benutzt werden.
Quelle und mehr Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Raspberry_Pi
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Und was ist überhaupt XBMC?
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XBMC Media Center (früher „XBox Media Center“ genannt) ist eine unter den Bestimmungen der GPL erhältliche freieMedia-Center-Software. Sie dient dem Abspielen von Videos, Bildern und Musik von DVD, Festplatte und Server sowie der Wiedergabe von Audio- und Video-Datenströmen aus dem Internet.
Quelle und mehr Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/XBMC_Media_Center
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Was ist der Vorteil gegenüber eines ATV´s?
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Anschaffungspreis
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Open Source
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Ständig wachsende Community
[/size][/color] Kein Jailbreak mehr von nöten
Mit diesem HowTo (Post zwei) gehe ich lediglich auf die Installation auf Mac OS ein.
Was brauche ich also?
- Ein Raspbarry Pi [Anzeige]
- Ein altes Micro USB Ladekabel + Netzstecker (z.B. von einem Android Handy)
- Eine SDHC Karte mit minimal 4 GB Speicher Volumen
- Ein Kartenlesegerät
- Optional ein USB Stick
- Eine Kabel gebundene Tastatur (zur Installation)
- Ein HDMI Kabel
- Ein Fernseher oder PC Monitor mit HDMI Anschluss
- Die XBMC Software : http://openelec.thestateofme.com/
- Optional Extendend Filesystem 4 (für USB Stick)
Das größte Problem stellt die Bearbeitung des Sticks da, MacOS kann Standardmäßig nicht im Ext4 Format formatieren. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten trotzdem an das Ziel zu gelangen.
Mit Paragon gibt es ein Wunderbares Programm was sich nahtlos in das Festplattendienstprogramm integriert - zusätzlich muss dieses Tool nicht zwangsweise gekauft werden. Eine 10 -Tägige Testphase sollte also zur Formatierung des Sticks reichen.
Option Nummer 2 wäre eine VM mit der Virtualbox und einem (z.B) Ubuntu System. Näher werde ich darauf aber nicht eingehen.